Fachcurriculum Tiefenpsychologie nach C.G. Jung - Philine Worobiec
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„Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten, und damit kommt er in die Mitte“

C.G. Jung

Curriculare Fortbildungen in Planung

-voraussichtlich 2027-
Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer beantragt

 

Aktive Imagination und tiefenpsychologische Konzepte nach C.G. Jung in psychotherapeutischen Behandlungen

Diese Fortbildung vermittelt theoretische und praktische Kompetenzen in der Anwendung der Tiefenpsychologie nach C.G. Jung innerhalb des klinisch-psychotherapeutischen Settings. Der Fokus liegt auf der Erweiterung des persönlichen Unbewussten um archetypische Prozesse und kollektiv-unbewusste Strukturen sowie deren diagnostische und therapeutische Relevanz für die Behandlung psychischer Störungen.

1. Die psychische Strukturlehre nach C.G. Jung

  • Das kollektive Unbewusste: Wissenschaftliche Einordnung überpersönlicher psychischer Strukturen; Differenzierung zwischen biographisch erworbenem und phylogenetisch angelegtem Unbewussten.
  • Archetypische Organisationsprinzipien: Untersuchung der Archetypen nach C.G. Jung als biopsychische Dispositionsmodelle. Klinische Relevanz von Kernstrukturen wie Persona, Schatten sowie Anima/Animus in der Persönlichkeitsdiagnostik.
  • Symboltheorie: Funktion des Symbols als psychische Energie und dessen Bedeutung für die ätiologische Klärung von Symptomen im Sinne Jungs.

2. Methodik: Die Aktive Imagination als therapeutisches Interventionsmittel in der Behandlung von Neurosen

  • Verfahrenslehre: Theoretische Fundierung und praktische Einübung der von C.G. Jung entwickelten Methode der Aktiven Imagination.
  • Prozesssteuerung: Differenzialindikation und Kontraindikation bei strukturellen Störungen und Psychosen. Abgrenzung zu anderen imaginativen Verfahren.
  • Ich-Funktionen: Die Rolle des reflektierenden Ich-Bewusstseins im Dialog mit unbewussten Bildinhalten zur Förderung der psychischen Integration nach Jungs Vorgaben.